Ehrenamtliche gesucht

Wer sich gerne ehrenamtlich im Betreuungs- oder Lotsendienst des Theresienkrankenhauses engagieren möchte, kann sich schriftlich oder telefonisch mit Ingrid Dörsam, Karl-Heinz Blaha oder Anneliese Völker in Verbindung setzen:
Theresienkrankenhaus
Betreuungsdienst
Bassermannstraße 1
68165 Mannheim
Telefon (06 21) 4 24 - 59 71

Betreuungsdienst mit neuer Führung

Mannheim, 11. November 2011

Betreuungsdienst im Theresienkrankenhaus sucht neue Mitarbeiter

Mehr als 20 Jahre engagierte sich die bekannte Mannheimerin Luitgard Schmitt ehrenamtlich im Theresienkrankenhaus. Nach ihrem Tod im Oktober hat sich der von ihr ins Leben gerufene Betreuungs- und Lotsendienst der Klinik neu formiert, sucht aber dringend neue freiwillige Mitarbeiter. Ingrid Dörsam, Karl-Heinz Blaha und Anneliese Völker leiten ab sofort den Freiwilligendienst und koordinieren den Einsatz der etwa 60 ehrenamtlichen Mitarbeiter. „Wir freuen uns über jeden, der uns unterstützen will: zum Beispiel Rentner, Hausfrauen oder Studenten“, sagt Ingrid Dörsam und ruft damit Menschen auf, sich im Betreuungs- oder Lotsendienst einzubringen. Auch Arbeitslose seien willkommen – diese müssen aber ihr Ehrenamt mit dem Arbeitsamt absprechen.

Die Ehrenamtlichen helfen neuen Patienten bei der Anmeldung, begleiten sie zur Station und erklären die Abläufe im Haus. Im Lotsendienst leiten die Helfer die Patienten von der Station in die Untersuchungsbereiche des Krankenhauses, organisieren Rollstühle oder schieben die Betten. Damit gewähren sie einen wertvollen Dienst, damit sich die Patienten im weitläufigen Haus zurechtfinden und wohl fühlen können. „Es ist großartig, was der Betreuungsdienst leistet. Es läuft alles reibungslos und die Patienten haben immer jemanden, der sie begleitet“, lobt Pflegedirektorin Gabriele Holzschuh den zusätzlichen Dienst.

„Einen Vormittag pro Woche sollte man Zeit haben – wer möchte, auch gerne mehr“, weiß Karl-Heinz Blaha: „Zunächst können unsere Mitarbeiter an der Pforte helfen, später kommen sie auf Station und unterstützen dort die Patienten. Wenn sie bei uns anfangen, haben sie auch immer einen Mentor dabei, der ihnen zeigt, wie alles funktioniert“, beruhigt der Rentner, der schon viele Jahre im Betreuungsdienst mitarbeitet und selbst schon Patient im Theresienkrankenhaus war – deshalb schätzt er das Angebot aus eigener Erfahrung. „Wenn wir die Patienten begleiten, kommen wir häufig ins Gespräch“, berichtet Ingrid Dörsam von ihrem Dienst am Patienten: „Sie erzählen uns dann, welche Ängste sie haben oder wie sie sich auf den Besuch der Verwandten freuen.“ Man dürfe nicht zu empfindsam sein, sich nicht aus der Ruhe bringen lassen, muss gut zuhören können und sollte körperlich fit sein, „weil man am Tag ja mehrere Kilometer durch die Gänge des Krankenhauses läuft“, beschreibt sie die Anforderungen, die ein Krankenhauslotse erfüllen sollte.

„Für uns ist es die größte Bestätigung, wenn die Patienten sich bei uns für unseren Dienst bedanken und auch die Schwestern und Ärzte unsere Arbeit wertschätzen. Dann wissen wir, dass wir zum Haus dazugehören“, freut sich Blaha. (ckl)