Was ist ...

Shunt?
= Kurzschlussverbindung zwischen normalerweise getrennten Gefäßen

Portsystem?
= Sicherer, längerfristig angelegter Zugang zu großen Venen zur Verabreichung von Medikamenten oder Kontrastmitteln

Computertomographie?
= Bildgebendes Verfahren der Radiologie: Durch die Kombination einer Vielzahl von Röntgenaufnahmen werden Schnittbilder des Körpers erzeugt

Kernspintomographie/ Magnetresonanztomographie?
= Magnetresonanztomographie, kurz MRT, ist ein bildgebendes Verfahren, das zur Darstellung von Struktur und Funktion von Gewebe und Organen eingesetzt wird. Es basiert auf der Kernspinresonanz (deshalb auch Kernspintomographie). Damit können Schnittbilder des Körpers erzeugt und dargestellt werden

Dialyseshuntanlage, Portanlage - Gefäßzugänge

Dialyse-Shunt-Chirurgie

Die Funktion der Nieren kann aus verschiedenen Gründen zum Erliegen kommen. Wenn eine dauerhafte Blutwäsche (Dialysebehandlung) erforderlich ist, legt der Gefäßchirurg rechtzeitig eine Kurzschlussverbindung zwischen Schlagader und Vene im Bereich des Armes an, damit über das dann schnell abfließende Blut eine Dialyse möglich wird.

In speziellen Fällen wird die Vene auch minimal-invasiv aus der Tiefe unmittelbar unter die Haut verlagert und dann an die Arterie angeschlossen. So wird die Vene für eine Punktionsnadel erreichbar. Stehen körpereigene Venen für die Anlage eines Shunts nicht zur Verfügung, werden Kunststoffprothesen, die ebenfalls unter die Haut platziert werden, zur Überbrückung eingesetzt. Kommt es sehr schnell zu einem Erliegen der Nierenfunktion , kann vorübergehend auch ein Katheter (Hemosplitkatheter) in eine zentrale Vene platziert werden, über den eine sofortige Dialyse begonnen werden kann.

Quelle: http://www.orpha-selbsthilfe.de/mkportal/images/Port.jpg

Port-Chirurgie

Eine medikamentöse Behandlung insbesondere bei Tumorerkrankungen setzt häufig einen sicheren Zugang zu den großen Venen voraus, damit die Medikamente sicher und schmerzfrei gegeben werden können. Dazu implantieren wir sogenannte Portsysteme. Es handelt sich dabei um kleine Katheter die mit einer Kammer zusammen unter die Haut eingelegt werden. Sie können dann von außen angestochen werden und Medikamente in eine zentrale Vene gegeben werden. Die Portsysteme werden in lokaler Betäubung eingesetzt.