Theresienkrankenhaus

Bild: Grundsteinlegung

Historische Entwicklung des Theresienkrankenhauses

1792
Schwestern vom Orden der barmherzigen Schwestern vom hl. Vinzenz von Paul aus dem Elsaß übernehmen die Pflege der Kranken im kath. Bürgerhospital.

1889
Die Marktfrau Theresia Müller schenkt der Stadt ihr Haus in T 5 für ein Dienstbotenheim. Barmherzige Schwestern, diesmal bereits aus Freiburg, übernehmen abermals die Leitung des Heimes.

1903
Im vergrößerten Haus der Stifterin entsteht eine Krankenstation mit 40 Betten.

1925
Am 27. November findet der erste Spatenstich des heutigen Theresienkrankenhauses statt.

1927
Grundsteinlegung durch Erzbischof Dr. Karl Fritz

Bild: Theresienkrankenhaus Mannheim

1929
Am 15. Dezember eröffnet das neue Theresienkrankenhaus seine Pforten. Das Haus bot Raum für 350 Kranke, 70 Ordensschwestern und 70 Angestellte.

Bild: Theresienkrankenhaus nach den 2 Volltreffern

1939
Das Krankenhaus wird Reserve-Lazarett mit 360 Betten für die Wehrmacht und 180 Betten für Zivilkranke.

1944
Im Januar wird das Reserve-Lazarett aufgehoben und das Krankenhaus steht wieder mit 480 Betten für Zivilkranke zur Verfügung.

1945
Am 6. Januar erfolgen zwei schwere Volltreffer, die neben der Zerstörung acht Patienten im Luftschutzkeller des Hauses das Leben kosten.

Am 1. Februar
wird die Ostseite des Hauses durch einen Dachstuhlbrand und eine Luftmine unbenutzbar. Im April beginnt kurz nach Ankunft der Amerikaner die Instandsetzung des Gebäudes.

1954
Das Theresienkrankenhaus hat nach Jahren des Wiederaufbaus mit 490 Krankenbetten seinen alten Stand erreicht.

1964
Schon in den vergangenen Jahren wurde das Krankenhaus durch An- und Umbauten ständig erweitert.
In den Jahren

1964 bis 1966
wird der Bautrakt an der Renzstraße errichtet. Durch die Baumaßnahmen der letzten 10 Jahre wurde die Bettenzahl auf 700 erhöht.

1970
In der Inneren Medizin wird erstmals eine Intensivstation eingerichtet.

1972
Durch den in Mannheim immer noch bestehenden Bettenmangel entschließt sich die Klinikleitung durch weitere Baumaßnahmen den Bettenstand auf 800 zu erhöhen.

1975
erfolgt die Einrichtung der Dialyseabteilung mit 10 Betten.

1979
Am 5. August verstirbt Oberin Schwester Ludowika nach fast 43-jähriger Tätigkeit. Für ihre Verdienste wurde ihr bereits 1967 vom damaligen Ministerpräsidenten das Bundesverdienstkreuz verliehen.

1981
Im Jahre 1981 beginnt eine fast siebenjährige grundlegenden Sanierung des Hauses mit einem Kostenaufwand von ca. 25 Mill. DM.

1983
Nach langwierigen Verhandlungen der Ordensleitung mit dem Sozialministerium mußte Ende 1983 die Gynäkologie wegen eines Überangebotes an gynäkologischen Betten in Mannheim schließen. Dieser Kompromiß war notwendig, um die Förderung weiterer Baumaßnahmen nicht zu gefährden. Die Gesamtbettenzahl wird damit auf 670 reduziert.

1986
Das alte Gebäude an der Bassermannstraße wird abgebrochen.

1988
Am 18. Februar feiert man das Richtfest des Neubaues und bereits Mitte September werden die ersten Stationen im 9. Obergeschoß bezogen.

1989
Am 17. Oktober findet die feierliche Einweihung des Neubaues an der Bassermannstraße statt.

Bild: TKH heute

2002
Die im Jahre 1990 begonnene Gesamtsanierung des Altbaus kann abgeschlossen werden.