Intensivmedizin

Die operative Intensivstation steht unter anästhesiologischer Leitung und besteht aus einer Intensivtherapieeinheit mit sechs Einzelzimmern und einer Intensivüberwachungseinheit mit neun Plätzen ( Zweibettzimmer). DIe sechs Intensivtherapieplätze sind mit den derzeit modernsten Beatmungsgeräten ausgestattet, die alle gängigen Beatmungsformen ermöglichen.

Die Patientenüberwachung erfolgt sowohl bettseitig als auch über zentrale Monitore. Ein Patientendatenmanagementsystem (PDMS) ist implementiert (ICM, Firma Dräger). Rechtsherzkathetermodule, PICCO-Meßsysteme und BIS-Module sind ebenso wie exspiratorische CO2-Messung, invasive Blutdruckmessung und die Pulsoximetrie an jedem Patientenmonitor verfügbar.

Perkutane Tracheotomien sowie wie in ausgewählten Fällen das Legen perioperativer, passagerer Schrittmacher erfolgt durch Mitarbeiter der Abteilung.

Die Abteilung verfügt über ein eigenes Gerät zur Nierenersatztherapie (CVVHDF).

Postoperativ werden fremdblutsparende Massnahmen wie Maschinelle Autotransfusion auf der Intensivstation fortgesetzt, wärmekonvektive Massnahmen kommen zum Einsatz. Zur schonenden Verabreichung von Erythrozyten-, Thrombozyten- oder Plasmakonzentraten gibt es die entsprechenden Wärmegeräte.

Blutgasanalysen erfolgen zusammen mit Bestimmung von Hb, Hkt, Glucose, Lactat, Elektrolyte unmittelbar auf der Intensivstation.