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Provinzialat
Provinzoberin Schwester Marie Petra Beck
Oedenberger Straße 83
90491 Nürnberg
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Kloster Maria Hilf in Bühl
Niederbronner Schwestern
Kongregation der Schwestern vom Göttlichen Erlöser (Niederbronner Schwestern) Provinz Deutschland und Österreich, Nürnberg
Die Gemeinschaft wurde 1849 in Niederbronn im Elsaß von Elisabeth Eppinger, spätere Mutter Alphons Maria, gegründet. Sie wollte damit eine christliche Antwort geben auf die sozialen Nöte und Probleme, die die Zeit des Frühkapitalismus und der beginnenden Industrialisierung mit sich brachte.
Die Arbeit der Schwestern begann zunächst im nördlichen Elsass. In der ambulanten Krankenpflege und in der Sorge um Waisenkinder und alte Menschen sollte die Liebe und die Barmherzigkeit Gottes den Menschen erfahrbar werden. Die erste deutsche Niederlassung wurde 1852 in Speyer gegründet.
1857 trafen die ersten Schwestern von Niederbronn in Karlsruhe ein und gründen mit der ambulanten Krankenpflegestation die erste Niederlassung in der Erzdiözese Freiburg. Nach Fertigstellung des alten St. Vincentiuskrankenhauses in der Karl-/Kriegsstraße übernehmen 12 Niederbronner Schwestern hier die Krankenpflege. Der Konvent in den St. Vincentius-Kliniken in der Steinhäuserstraße in Karlsruhe besteht bis 2008.
Aufgrund der politischen Situation nach dem 1. Weltkrieg wurde die Kongregation 1919 in vier Provinzen aufgeteilt: in die Provinz Straßburg, die Provinz Paris, die Provinz Baden-Hessen und die Provinz Bayern-Pfalz. Sitz der badisch-hessischen Provinz wurde das neu gegründete Kloster "Maria Hilf" in Bühl. Von hier aus begannen die Schwestern vom Göttlichen Erlöser (Niederbronner Schwestern) 1929 ihren Dienst in der St. Hedwig-Klinik in Mannheim. Heute leben und wirken in der Provinz Deutschland und Österreich ca. 850 Schwestern in Altenheimen, Krankenhäusern, Erholungshäusern, Schulen und anderen pädagogischen Einrichtungen für Kinder und Heranwachsende.

