Operationssaal Unfallchirurgie:

Bild: Operationssaal Unfallchirurgie

Medizinischer Tätigkeitsbereich

Die Unfallchirurgische Abteilung deckt die Versorgung aller frischen Verletzungen einschließlich mehrfachverletzter Patienten ab. Hierzu gehören insbesondere die Behandlung von Knochenbrüchen, Bänderrissen und Weichteilverletzungen inklusive Handverletzungen.
Die Unfallchirurgische Abteilung besitzt die volle Zulassung zum sogenannten Schwerverletztenverfahren der Berufsgenossenschaften.
Es besteht eine enge Zusammenarbeit mit der Abteilung für Anästhesie und Intensivmedizin sowie der Allgemeinchirurgie und anderen Instituten des Hauses, insbesondere bei der Versorgung mehrfachverletzter, sogenannter politraumatisierter Patienten.
Zum umfangreichen Spektrum der Abteilung gehört ferner die Kindertraumatologie.
Neben der Versorgung von Sportverletzungen, Arbeits- und Schulunfällen werden im Rahmen der Wiederherstellungschirurgie eine Vielzahl weiterer oerativer Maßnahmen routinemäßig vorgenommen.

Ein herausragender und seit 1982 kontinuierlich erweiterter sowie qualitätskontrollierter Schwerpunkt der Abteilung ist der prothetische Ersatz von Hüft- und Kniegelenk mit zementierten und zementfreien Implantaten neuester Generation einschließlich großer Prothesenwechseloperationen.

Die Schwerpunkte der Unfallchirurgischen Abteilung

  • Zulassung zum berufsgenossenschaftlichen Schwerverletztenverfahren (nach §6)
  • Knochenbruchversorgung des gesamten Bewegungsapparates mit modernsten Implantaten („Winkelstabilität“)
  • Behandlung aller Arten von Sportverletzungen
  • Minimal-invasive Operationsverfahren

Als besondere Schwerpunkte der Abteilung sind hier zu nennen:

  • Der endoprothetische Gelenkersatz an Hüfte, Knie und Schulter
  • Wechseloperationen von künstlichen Gelenken
  • Der arthroskopische Kreuzbandersatz am Kniegelenk mit eigenem Sehnenmaterial
  • Die Arthroskopie(Spiegelung) von Schulter-, Ellbogen-, Knie- und Sprunggelenk zur  Behandlung frischer oder degenerativerr Gelenkerkrankungen
  • Korrekturoperation bei Fußdeformitäten (z. B. Hallux Valgus)
  • Knorpeltransplantationen an Sprung- und Kniegelenk zur Wiederherstellung der Gelenkfläche
  • Schulterchirurgie mit arthroskopischer Schulterdacherweiterung und Stabilisierungsoperationen nach Gelenkluxation. Versorgung der Rotatorenmanschette. Behandlung schwerster Schultergelenksbrüche mit winkelstabilen Implantaten über minimal-invasiven Zugang, bis hin zum prothetischen Ersatz
  • Kindertraumatologie
  • Tumor- und Metastasenchirurgie mit sog. Verbundosteosynthesen
  • Septische Chirurgie (Infektionsbehandlung-Vakuumtherapie von Wunden)