Orden der Schwestern vom göttlichen Erlöser, Bühl
Die Gemeinschaft wurde 1849 in Niederbronn im Elsaß von Elisabeth Eppinger, spätere Mutter Alphons Maria, gegründet. Bischof Räß ernannte Schwester Alphons Maria am 10. September 1849 zur ersten Generaloberin der Kongregation. Sie wollte damit eine christliche Antwort auf die sozialen Nöte und Probleme, die die Zeit des Frühkapitalismus und der beginnenden Industrialisierung mit sich brachte.
Die Arbeit der Schwestern begann zunächst in der ambulanten Krankenpflege und in der Sorge um die Waisenkinder. In dieser tätigkeit der Schwestern sollte die Liebe und die Barmherzigkeit Gottes den Menschen erfahrbar gemacht werden. Die erste deutsche Niederlassung wurde 1852 in Speyer gegründet. 1857 trafen die ersten Schwestern von Niederbronn in Karlsruhe ein. Mit dem alten St. Vintentiushaus entstand die erste Station in der Erzdiözese Freiburg.
1919 wurde die Kongregation in vier Provinzen aufgeteilt: in die Provinz Straßburg, die Provinz Paris, die Provinz Baden-Hessen und in die Provinz Bayern-Pfalz. Das neue Kloster der badisch-hessischen Provinz erhielt den Namen "Maria Hilf". Vor 75 Jahren begannen die Schwestern vom göttlichen Erlöser aus dieser Provinz ihren Dienst in Mannheim in der St. Hedwig-Klinik. Seit April 2005 wurden die europäischen Provinzen zusammengelegt zu einer Provinz "Deutschland/Österreich" mit Sitz in Nürnberg.
Heute wirken in dieser Provinz ca. 1030 Schwestern in Altenheimen, Krankenhäusern, Erholungshäusern, Kindergärten und Schulen.
Schwester Marie Petra Beck
(Provinzoberin)
Adresse:
Kloster Maria Hilf Bühl e.V.
Carl Netterstr. 7
77815 Bühl
