Orthopädische Stationen

 

Um Sie mit den Abläufen der Abteilung für Orthopädie und Wirbelsäulenchirurgie vertraut zu machen, möchten wir Ihnen zusätzliche Informationen bereitstellen. Weitere Auskünfte erteilen Ihnen gerne die Stationsärztinnen und -ärzte sowie die Stationsschwestern und Pfleger. Die stationäre Behandlung in der Abteilung für Orthopädie und Wirbelsäulenchirurgie erfolgt vorrangig auf den Stationen 8A und 5C. Wir werden uns anstrengen, Ihnen den stationären Aufenthalt so angenehm wie möglich zu gestalten.

Das Frühstück wird Ihnen ab 7.00 Uhr serviert. Die tägliche Visite durch Ihre behandelnden Stationsärzte erfolgt in der Regel zwischen 8.00 Uhr und 10.00 Uhr. Sie dient der Information vor Beginn des Arbeitstages. Für ausführliche Gespräche, gerne auch mit Ihnen nahe stehenden Personen, steht der Nachmittag zur Verfügung. Wöchentlich erfolgt zusätzliche eine Chefarzt- und Oberarztvisite.

Das Mittagessen wird ab 11.30 ausgeteilt. Sie können sich zwischen mehreren Menüs und einem vegetarischen bzw. schweinefleischfreien Gericht entscheiden. Nähere Informationen sowie die wöchentliche Speisekarte erhalten sie bei Aufnahme. Abendessen gibt es ab ca. 17.30 Uhr.

 

Bei geplanten Operationen

Die Art und Ausdehnung der Operation wurden bereits in der Ambulanz festgelegt und mit Ihnen besprochen. Am Tag der stationären Aufnahme erfolgt nochmals eine gründliche Untersuchung durch Ihre behandelnden Stationsärzte. Im Rahmen einer Operationsbesprechung wird die Indikation zum Eingriff noch einmal durch den Chefarzt oder seinen oberärztlichen Vertreter überprüft. Der Stationsarzt bzw. der Operateur bespricht mit Ihnen ausführlich die Einzelheiten des geplanten Eingriffes und klären Sie über die allgemeinen und spezifischen Risiken auf. Nur wenn Sie sich schriftlich mit allen Maßnahmen einverstanden erklären, werden wir Sie am Folgetag operieren. Ebenso besprechen Sie am Aufnahmetag mit den Anästhesisten alle Einzelheiten zum geplanten Narkoseverfahren.

Am Abend vor der Operation gibt es ein leichtes Abendessen, da Sie zur Operation nüchtern sein müssen. Sie dürfen ab 22.00 am Tag vor der geplanten Operation nichts mehr essen oder trinken und auch nicht mehr rauchen. Am Operationstag bekommen Sie üblicherweise kein Frühstück. Am Morgen des Op-Tages wird der Op-Bereich rasiert und ggf. gewaschen bzw. abgeduscht. Im OP werden Sie von Ihrem Narkoseteam in Empfang genommen. Unsere Narkoseärzte sorgen dafür, dass Sie bei der Operation keine Schmerzen haben. Wenn Sie aus der Narkose erwachen, liegen Sie im Aufwachraum. Von dort werden Sie auf ihre Station verlegt. Die postoperative Liegezeit wird von uns so kurz wie möglich gehalten. Normalerweise werden Sie spätestens am ersten Tag nach der Operation, natürlich mit Hilfe der Physiotherapeuten bzw. des Pflegepersonals, vor dem Bett einige Schritte gehen. Die Physiotherapeuten trainieren mit Ihnen so lange, bis Sie selbständig, wenn erforderlich mit Gehhilfen, mobil sind.

Bei der Entlassung bekommen Sie direkt den Entlassungsbrief für Ihren weiterbehandelnden Arzt mit, damit dieser Sie sofort optimal weiterbetreuen kann. Über die Möglichkeiten der Einleitung einer Anschlussheilbehandlung bzw. einer ambulanten oder stationären Rehabilitation informieren Sie gerne Ihre Stationsärzte sowie unsere Sozialarbeiter.