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Was ist ...
Perinatalmedizin?
= die gesundheitliche Versorgung von Schwangeren und Fötus kurz vor und nach der Geburt (zwischen der 24. Schwangerschaftswoche und dem 7. Tag nach der Geburt)
Perinatalmedizin
Indikation
- Diabetes in der Schwangerschaft
- Bluthochdruck in der Schwangerschaft
- Infektionserkrankungen in der Schwangerschaft
- Vorzeitige Wehen mit Muttermundseröffnung und drohender Frühgeburt
- Verdacht auf Fehlbildung des Babys in der Ultraschalldiagnostik
- Beckenendlage oder Querlage des Babys
- Geburtsplanung bei Risikoschwangerschaften
- Mütterliche Erkrankung wie Beckenanomalie, extreme Kurzsichtigkeit oder Gerinnungsstörungen
- Kaiserschnitt
- Zwillingsschwangerschaft
Mögliche Untersuchungen
- Ultraschall in der 19. bis 22. Schwangerschaftswoche mit Ausschluß von kindlichen Fehlbildungen (DEGUM Stufe II)
- Ultraschall in der 29. bis 32. Schwangerschaftswoche entsprechend den Ultraschallrichtlinien
- Ultraschalluntersuchungen bei auffälligen Befunden außerhalb der genannten Zeiträume
- Fruchtwasserpunktion (Amniozentese) und Chorionzottenbiopsie
- Dopplersonographie von mütterlichen und kindlichen Gefäßen (arteriell und/oder venös)
- Bestimmung der Muttermundslänge über Ultraschall
- Beckenvermessung
- Eingehende körperliche Untersuchung mit Beckenaustastung
Behandlungsmöglichkeiten (ambulant oder stationär)
- Blutzuckereinstellung und Diabetesberatung
- Bluthochdruckeinstellung und weitere -therapie
- Wehenhemmung über Infusion oder Tabletten
- Lungenreifeförderung beim ungeborenen Kind
- Individuelle Therapien spezieller Erkrankungen oder Probleme
Planung der Geburt
- Konventionelle Geburt ohne/mit anwesendem Kinderarzt möglich
- Kaiserschnitt (unter Umständen mit anwesendem Kinderarzt oder in Kooperation mit der Kinderklinik)
- Äußere Wendung bei Beckenendlage
