St. Hedwig-Klinik

Bild: Statue der Heiligen St. Hedwig

Historische Entwicklung der St. Hedwig-Klinik:

1849
Die Kongregation der „Schwestern vom Allerheiligsten Heiland“, häufig auch „Niederbronner Schwestern“ genannt, wurde von Elisabeth Eppinger (Sr. Alfons Maria) in Bad Niederbronn/Elsaß gegründet.

1919
Die erste der beiden deutschen Provinzen der Ordensgemeinschaft entstand in Bühl/Baden.

1928
Der Wunsch von Geheimrat Heinrich Lanz und seiner Gattin Julia, daß nach ihrem Tode die beiden „Lanzvillen“ einem karitativen Zweck zur Verfügung gestellt werden sollen, wird in die Tat umgesetzt. Am 30. Oktober wird der Verein „St. Hedwigs-Klinik Verein im Lanz-Haus e.V“ gegründet.
Unter der Regie von Prälat Josef Bauer und Frauenarzt Prof. Dr. Lämmle erfolgt der Umbau zur St. Hedwig-Klinik.


1929
Am 13. Januar findet der erste operative Eingriff statt und am 16. Januar die erste Geburt. Schwestern der katholischen Schwesternschaft Veronika in München führen die Pflege der Kranken durch.

1929
Am 1. Mai übernehmen die Niederbronner Schwestern der Wohltätigkeitsgesellschaft „Kloster Maria Hilf“ in Bühl auf Bitten von Prälat Bauer die Krankenpflege.

1930
Am 1. März wird die St. Hedwig-Klinik von den nach dem Provinzsitz meist Bühler Schwestern genannten Niederbronner Schwestern käuflich erworben.

1933
Mit der Anstellung von Dr. Zacherl als Chirurg wird eine chirurgische Abteilung im Hause eröffnet.

1934
Ab diesem Jahr lautet die offizielle Bezeichnung des Hauses St. Hedwig-Klinik, der Zusatz „Wöchnerinnenheim“ entfällt, da in der chirurgischen Abteilung auch Männer behandelt werden.

1947
Dr. Gokel übernimmt die Leitung der chirurgischen Abteilung.

1952
Dr. Schreck übernimmt die Leitung der gynäkologischen und geburtshilflichen Abteilung

1970

Die Ordensschwestern nennen sich jetzt „Schwestern vom Göttlichen Erlöser (Niederbronner Schwestern)“.

1973
Dr. Lenz wird leitender Arzt der gynäkologischen und geburtshilflichen Belegabteilung.

1980
Die chirurgische Abteilung wird in eine spezielle proktologische Abteilung umgewandelt und von Dr. Kirsch als Belegarzt geleitet.

1986
Mit dem Neubau von Station, Funktionsbereich und Verwaltung beginnt eine ca. 10jährige Phase in der die Klinik von Grund auf gänzlich saniert und erneuert wird.

 

Der gemeinsame Weg der beiden ehemals selbständigen Krankenhäuser

1995
Die im Quadrat A 2 gelegene St.Hedwig-Klinik wird mit dem Theresienkrankenhaus zur „Theresienkrankenhaus und St.Hedwig-Klinik GmbH Mannheim“ zusammengefaßt.

1996
Nach Abriß und Neubau von großen Teilen der St.Hedwig-Klinik stellt sich die GmbH als Krankenhaus der Zentralversorgung insgesamt 750 Betten für die Patientenversorgung der Region zur Verfügung.

2000
Ende des Jahres nimmt eine diabetologische Tagesklinik ihren Betrieb auf.

2002
Bei immer mehr stationär zu behandelnden Patienten im Jahresablauf und einer zurückgehenden Verweildauer wird die Bettenzahl durch den Krankenhausbedarfsplan auf nunmehr 667 Betten verringert.
Im Juni wird für die steigende Anzahl von Schlafapnoepatienten das Schlaflabor auf 10 Plätze in neuen Räumlichkeiten erweitert, im Oktober wird eine neu eingerichtete Abteilung für plastische Chirurgie in der St. Hedwig-Klinik eröffnet.

2005
werden die 4 deutschsprachigen Provinzen der „Schwestern vom Göttlichen Erlöser (Niederbronner Schwestern)“ – Baden-Hessen mit Sitz in Bühl/Baden, Bayern mit Sitz in Neumarkt i. d. OPf., Pfalz mit Sitz in Esthal/Pfalz und Österreich mit Sitz in Wien –
unter einer Leitung zur Provinz Deutschland und Österreich mit Sitz in Nürnberg zusammengeführt.

2010
Die Kongregation der Schwestern vom Göttlichen Erlöser (Niederbronner Schwestern) Provinz Deutschland KdöR, Nürnberg übergibt ihre Gesellschafteranteile an die „Theresienkrankenhaus und St. Hedwig-Klinik GmbH Mannheim“; einziger Gesellschafter ist damit der Orden der barmherzigen Schwestern v. hl. Vinzenz von Paul in Freiburg.
Der Konvent der Niederbronner Schwestern verbleibt in der St. Hedwig-Klink, die Oberin der Gemeinschaft ist weiterhin Mitglied der Krankenhausleitung.