Ultraschalldiagnostik bei kindlicher Erkrankung
Indikation
- Diabetes in der Schwangerschaft
- Bluthochdruck in der Schwangerschaft
- Infektionserkrankungen in der Schwangerschaft
- Vorzeitige Wehen mit Muttermundseröffnung und drohender Frühgeburt
- Verdacht auf Fehlbildung des Babys in der Ultraschalldiagnostik
- Beckenendlage oder Querlage
- Geburtsplanung bei Risikoschwangerschaften
- Mütterliche Erkrankung wie Beckenanomalie, extreme Kurzsichtigkeit oder Gerinnungsstörungen
- Kaiserschnitt
- Zwillingsschwangerschaft
Mögliche Untersuchungen
- Ultraschall in der 19. bis 22. Schwangerschaftswoche mit Ausschluß von kindlichen Fehlbildungen (DEGUM Stufe II)
- Ultraschall in der 29. bis 32. Schwangerschaftswoche
- Ultraschalluntersuchungen bei auffälligen Befunden außerhalb der genannten Zeiträume
- Fruchtwasserpunktion (Amniozentese) und Chorionzottenbiopsie
- Dopplersonographie von mütterlichen und kindlichen Gefäßen (arteriell und/oder venös)
- Bestimmung der Muttermundslänge per Ultraschall
- Beckenvermessung
- Eingehende körperliche Untersuchung mit Beckenaustastung
Behandlungsmöglichkeiten (ambulant oder stationär)
Behandlungsmöglichkeiten (ambulant oder stationär)
Blutzuckereinstellung und Diabetesberatung
Bluthochdruckeinstellung und weitere -therapie
Wehenhemmung über Infusion oder Tabletten
Lungenreifeförderung beim ungeborenen Kind
Individuelle Therapien spezieller Erkrankungen oder Probleme
Planung der Geburt
Konventionelle Geburt ohne/mit anwesendem Kinderarzt möglich
Kaiserschnitt (unter Umständen mit anwesendem Kinderarzt oder in Kooperation mit der Kinderklinik)
Äußere Wendung bei Beckenendlage