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Chest Pain Unit erneut zertifiziert

Theresienkrankenhaus erhält Auszeichnung für Fachabteilung

   

05.09.2017

Die Chest Pain Unit, kurz CPU, am Mannheimer Theresienkrankenhaus dient der Versorgung von Patienten mit unklarem Brustschmerz. Nun wurde die Station erneut von der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie - Herz- und Kreislaufforschung e.V. (DGK) zertifiziert. Um einen hohen, einheitlichen Standard der Chest Pain Units an deutschen Krankenhäusern gewährleisten zu können, hat die DGK vor Jahren die Anforderungen für das Prüfsiegel entwickelt und prüft diese regelmäßig bei den teilnehmenden Kliniken. Die Chest Pain Unit des Theresienkrankenhauses wurde 2009 erstmalig ausgezeichnet und nun erneut zertifiziert.

In der CPU werden Patienten versorgt, die als führendes Symptom an neu aufgetretenen Schmerzen in der Brust leiden. Diese können verschiedenste Ursachen haben: Von potentiell lebensbedrohlichen Erkrankungen, wie einem Herzinfarkt, Einrisse in der Aorta oder einer Lungenembolie, bis hin zu einer weniger gefährlichen Speiseröhrenent-zündung. Um schnellstmöglich eine korrekte Diagnose und daraus die optimale Therapie ableiten zu können, arbeiten die Spezialisten der Chest Pain Unit fachübergreifend zusammen. Wesentliche Voraussetzung für die CPU ist eine rund um die Uhr bestehende Verfügbarkeit des Herzkatheterlabors mit interventionell erfahrenen Kardiologen. Prof. Dr. Markus Haass, Chefarzt der Kardiologie und verantwortlich für die CPU am Theresienkrankenhaus, über die Rezertifizierung: "Wir freuen uns über die Auszeichnung, da sie zeigt, wie hoch die von uns gewährleisteten Qualitätsansprüche in der Chest Pain Unit sind, und wie gewissenhaft wir die Anforderungen der DGK erfüllen. Brustschmerzpatienten sind hier bestens versorgt." (ckl)