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Ausgezeichnete Gefäßchirurgie

DGG bestätigt Rezertifizierung als Gefäßzentrum

   

01.02.2018

Die Gefäßchirurgische Abteilung hat Ende 2017 erneut die Zertifizierung als Gefäßzentrum der Deutschen Gesellschaft für Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin (DGG) erreicht. Die Zertifizierung besteht bis 2020 und sollte alle drei Jahre erneuert werden, für die Gefäßchirurgie ist es die dritte Zertifizierung in Folge. Seit 2003 ermöglicht die DGG die Zertifizierung als Gefäßzentrum und war damit eine der ersten Fachgesellschaften.

Die Zertifizierung definiert durch 22 Kapitel in der aufwendigen Antragstellung die Qualitätsanforderungen an ein Gefäßzentrum. Beispielsweise sind personelle Mindestbesetzungen mit Fachärzten und Pflegepersonal, eine 24-Stunden-Notfallversorgung, eine gute operative Ausstattung, Weiterbildungsstandards, Fortbildungen und so weiter zu erfüllen.

Eine besondere Bedeutung kommt der Erfüllung der Operationszahlen zu, da durch die Krankenkassen zunehmend das Thema Mindestmengen forciert wird. Speziell bei der Aortenchirurgie läuft diese Diskussion mittlerweile auch bei dem gemeinsamen Bundesausschuss. So werden eventuell zukünftig nicht zertifizierte Gefäßabteilungen weder offene noch endovaskuläre Aortenchirurgie mehr betreiben dürfen. Umso bedeutsamer wird die Zertifizierung für die Zukunft bleiben. Die Gefäßchirurgie des Theresienkrankenhauses liegt bei allen geforderten Operationszahlen deutlich über den geforderten Mindestmengen. (Dr. Stefan Kennel)