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Zwei Veranstaltungen zum "Aktionstag erholsamer Schlaf"

Die Deutsche Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM) informiert Patienten, Interessierte und Fachpublikum über die Notwendigkeit eines erholsamen Schlafs

   

14.06.2018

Es gibt nichts Besseres als nach einer gut geschlafenen Nacht am Morgen frisch und erholt aufzuwachen. Im Laufe unseres Lebens und insbesondere unseres Arbeitslebens werden jedoch kurze und unregelmäßige Schlafzeiten durch z.B. Schichtarbeit, private und berufliche Herausforderungen oder organische Leiden zur Realität. Schlechter Schlaf wiederum beeinträchtigt unsere Konzentration und Aufmerksamkeit und bedingt psychische und körperliche Probleme.

In der Woche mit den kürzesten Nächten möchte die Deutsche Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM) den Schlaf deshalb wieder ins Zentrum der Aufmerksamkeit rücken. Um für das Thema zu sensibilisieren, finden rund um den „DGSM-Aktionstag erholsamer Schlaf“ am 21. Juni 2018 einige Veranstaltungen statt. Der diesjährige Themenschwerpunkt ist „Schlaf und Arbeit“. Hierbei sollen z.B. die Themen Schichtarbeit, Lernen und Schlaf, Karriere und Schlaf, Transportgewerbe sowie Vigilanz (Wachheit) angesprochen werden. Zusätzlich rückt auch die wachsende Bedeutung für die arbeitsmedizinische Prävention in den Blickpunkt.

Am 21. Juni 2018 findet dazu eine öffentliche Patientenveranstaltung von 18.00 - 19.30 Uhr im Festsaal des Theresienkrankenhaus und am 23. Juni 2018 ein wissenschaftliches Symposium für Ärzte im Universitätsklinikum Mannheim, Haus 12, Hörsaal 5 in der Zeit von 9.30 Uhr - 12.00 Uhr statt.

 

Patientenveranstaltung anlässlich des „DGSM-Aktionstages erholsamer Schlaf“

Datum: 21.06.2018
Uhrzeit: 18.00-19.30 Uhr
Ort: Festsaal des Theresienkrankenhauses, Bassermannstrasse 1, 68165 Mannheim

Podiumsteilnehmer und Themen:

  • Ein- und Durchschlafstörungen
    C. Schilling, Zentralinstitut für seelische Gesundheit, Mannheim
  • Schlafbezogene Atmungsstörungen – Ursachen, Folgen und Therapie
    J. T. Maurer, Universitätsmedizin Mannheim, J. Schmitt, Theresienkrankenhaus, Mannheim
  • Schlafstörungen und Arbeit, Fahrtauglichkeit, Schichtarbeit, Fahreignung
    M. Orth, Theresienkrankenhaus Mannheim, H.-G. Weeß, Pfalzklinikum Klingenmünster
  • Träume und Albträume
    M. Schredl, Zentralinstitut für Seelische Gesundheit, Mannheim
    Unruhige Beine J. Schmitt, TKH Mannheim, C. Schilling, Zentralinstitut für seelische Gesundheit, Mannheim

Der Eintritt ist frei und es besteht für alle Interessierten die Möglichkeit, ihre Fragen direkt an die genannten Experten zu stellen.

 

Ärztesymposium des Schlafmedizinisches Zentrums der Universitäts-HNO-Klinik Mannheim und des Verbandes der Somnologen Baden-Württemberg e.V. im Rahmen des „DGSM-Aktionstag erholsamer Schlaf“

Unter dem Motto „Schlafmedizin - Aus der Forschung für die tägliche Praxis“ informieren Schlafmediziner über die aktuellsten wissenschaftlichen Ergebnisse. Das Symposium richtet sich insbesondere auch an Hausärzte und Hausärztinnen, die die Patienten mit ihren Problemen in vielen Fällen zu allererst aufsuchen.

Datum: 23.06.2018
Uhrzeit: 09.30-12.00 Uhr
Ort: Universitätsmedizin Mannheim, Haus 12, Hörsaal 05, Theodor-Kutzer-Ufer 1-3, 68167 Mannheim

 

Themen:

  • Macht schlchter Schlaf dement? Neue Daten von Mensch und Maus (Claudia Schilling)
  • Restless Legs Syndrom (Judith Schmidt)
  • Ein- und Durchschlafstörungen (Kai Spiegelhalder)
  • Diagnostik und Therapie schlafbezogener Atmungsstörungen – Was ist Standard und wie können neue Techniken helfen? (J. Ulrich Sommer, Universitätsmedizin Mannheim)


Moderatoren und Referenten:

  • Prof. Dr. med. Maritta Orth, Klinik für Pneumologie und Beatmungsmedizin, Theresienkrankenhaus
    Mannheim
  • Dr. med. Joachim T. Maurer, Hals-Nasen-Ohrenklinik, Universitätsmedizin Mannheim
  • Dr. med. Claudia Schilling, Zentralinstitut für seelische Gesundheit Mannheim
  • Judith Schmitt, Klinik für Pneumologie und Beatmungsmedizin, Theresienkrankenhaus Mannheim
    PD. Dr. med. Kai Spiegelhalder, Psychiatrische Universitätsklinik Freiburg
  • Prof. Dr. med. J. Ulrich Sommer, Hals-Nasen-Ohrenklinik, Helios Universitätsklinikum Wuppertal