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Focus-Liste kürt Dr. Matthias Tenholt zu einem der führenden Gefäßmediziner Deutschlands

Auszeichnung für die Behandlung von Gefäßen in Beinen und Füßen

 

07.12.2018

Der Chefarzt der Abteilung Gefäß- und Endovascular-chirurgie am Mannheimer Theresienkrankenhaus Dr. Matthias Heinrich Tenholt ist in der neu erschienenen Liste des Focus-Magazins "Diabetes" als einer der führenden Mediziner in Deutschland im Bereich der Behandlung von Beingefüßen und der arteriellen Verschlusskrankheit gelistet. "Wir verbessern an unserem Gefäßzentrum seit vielen Jahren konsequent mit allen medikamentösen Optionen, Katheterverfahren und Operationen die Durchblutung unserer Patienten nachhaltig und auf die individuellen Bedürfnisse abgestimmt", so der Chefarzt: "Es freut uns, dass Focus die kontinuierliche Arbeit unseres Teams honoriert hat".

Dabei kümmern sich Dr. Tenholt sowie die Ärzte und Pflegekräfte der Abteilung um unterschiedliche Erscheinungsformen von Bein- und Fußbeschwerden. Darunter die weit verbreitete periphere arterielle Verschlußkrankheit, kurz PAVK, unter der in Deutschland 4,5 Millionen Menschen leiden. Dabei verkalken die Arterien, welche die Beine und Füße mit frischem Blut versorgen. Beim Gehen entsteht dadurch ein Sauerstoff- und Nährstoffmangel mit starken Schmerzen vor allem in der Wade. Die PAVK wird von den Spezialisten mit verschiedenen Methoden therapiert: Medikamente wirken durchblutungsförderung und verdünnen das Blut. Ist dies nicht ausreichend, können die Gefäßchirurgen verengte Stellen in den Arterien ausschälen oder mit einem Stent stabilisieren, um erneut für Durchfluss zu sorgen. Dabei kommen am Theresienkrankenhaus auch neuartige Verfahren zum Einsatz wie zum Beispiel die Spinal-Cord-Stimulation, bei der die Wirbelsäule mit elektrischen Impulsen stimuliert, dadurch die Durchblutung verbessert wird und die Schmerzen reduziert werden.

Zweiter Schwerpunkt des Teams um Dr. Tenholt ist das Diabetische-Fuß-Syndrom. Unter diesem Überbegriff finden sich Infektionen, Wunden bis hin zur Zerstörung von tiefem Gewebe des Fußes bei Menschen mit Diabetes. Diese durch Nervenschäden oder Durchblutungsstörungen verursachen Beschwerden können als Langzeitfolgen des Diabetes auftreten. Zur Behandlung setzen die Gefäßchirurgen Bypässe oder dehnen die Gefäße chirurgisch auf. Ergänzend dazu legen Dr. Tenholt und sein Team großen Wert auf eine adäquate Wundversorgung. Die Abteilung ist als stationäre Fußbehandlungseinrichtung nach den Richtlinien der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) sowie auch als Assoziiertes Wundezntrum der Deutschen Gesellschaft für Wundheilung und Wundbehandlung (DGfW) zertifizert. (ckl)