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Medizinische Fachabteilungen

Anästhesie und Operative Intensivmedizin

Im Folgenden finden Sie detaillierte Erklärungen zu den verschiedenen Anästhesieverfahren und dem Ablauf vor und nach einem Eingriff. Die heutigen Narkoseverfahren sind nicht nur bei jungen und gesunden, sondern auch bei älteren Patienten mit Vorerkrankungen äußerst sicher.
Wir hoffen, Ihnen durch die folgenden Erklärungen ein wenig Ihrer Unsicherheit und Furcht vor einer Narkose nehmen zu können. Gerne werden wir in einem persönlichen Gespräch Ihre weiteren Fragen beantworten.

Prämedikationsgespräch

Ihr erster Kontakt mit einem Narkosearzt oder einer Narkoseärztin ergibt sich wenn Sie zum Vorbereitungs- und Aufklärungsgespräch gebeten werden (Prämedikationsgespräch). Dieses Gespräch findet in der Regel am Vortag der Operation in unserer Prämedikationsambulanz (2. Stock, Zimmer 225) oder  für Wahlleistungspatienten im Chefarztsekretariat (1.Stock, Zimmer 114) statt.

Neben Ihrer Krankenakte und anderer schriftlicher Informationen sollten Sie bitte den Anästhesieaufklärungsbogen, der Ihnen bereits auf Station ausgehändigt wurde, durchgelesen und ausgefüllt mitbringen. Darin werden Ihnen Fragen zu Ihrer Krankenvorgeschichte, zu Allergien und Medikamenteneinnahmen gestellt, die für uns wichtig sind, um individuell nach Art des Eingriffs und Ihren persönlichen Bedürfnissen gemeinsam mit Ihnen das sicherste Anästhesieverfahren wählen zu können. Natürlich werden diese Gespräche bei nicht gehfähigen Patienten oder bei Patienten, die einer besonderen Hilfestellung bedürfen, auch im Patientenzimmer geführt. Wir erklären Ihnen ausführlich das Anästhesieverfahren, den weiteren Ablauf und das erforderliche Verhalten vor einer Operation. Wir erläutern Ihnen auch, welche Medikamente Sie weiter einnehmen dürfen und welche noch zusätzlich sinnvoll sind.

Tag der Operation

Am Operationstag nehmen Sie bitte die angeordneten Medikamente mit einem kleinen Schluck Wasser ein. Nach den allgemeinen Vorbereitungen auf Ihrer  Station werden Sie dann über die Patientenschleuse in den OP-Vorraum gebracht. Hier werden Sie von Ihrem Anästhesisten oder Ihrer Anästhesistin begrüßt und zur Narkose und Operation weiter vorbereitet.  Ihnen wird nun in regelmäßigen Abständen der Blutdruck gemessen, das EKG wird abgeleitet, ein kleiner Clip am Finger misst kontinuierlich die Sättigung des Blutes mit Sauerstoff.

Weitere mit Ihnen besprochene Überwachungsmaßnahmen können bei bestimmten Eingriffen erforderlich sein. Außerdem wird über eine Vene eine dünne Plastikkanüle eingeführt und Ihnen über diesen Zugang eine wässrige Lösung verabreicht, deren Salzgehalt dem des normalen Blutes entspricht (Elektrolytlösung). Es erfolgen dann die jeweiligen Vorbereitungen zum entsprechenden Anästhesieverfahren: Lagerung, Desinfektion und andere Maßnahmen.

Während der Operation überwacht der Anästhesist Ihren körperlichen Zustand ständig durch ein differenziertes Monitoringsystem. Operationsbedingte Veränderungen können so schnell erkannt und gegebenenfalls rechtzeitig behandelt werden. Zu jedem Zeitpunkt ist außerdem eine Anästhesie-Pflegekraft verfügbar, die dem Arzt assistieren kann.

Ausleitung und Aufwachraum

Wenn die Operation abgeschlossen ist, beendet der Narkosearzt im Falle einer Allgemeinanästhesie die Zufuhr der Narkosemedikamente. Wenige Minuten danach erwachen Sie, an diese Phase werden Sie sich aber meist nicht erinnern können.

Sofern der Eingriff nicht eine Intensivüberwachung erfordert, werden Sie im Anschluss Ihrer Operation  im Aufwachraum von Ärzten und Anästhesieschwestern und -pflegern bis zur Verlegung auf die Normalstation betreut. Hier findet weiterhin eine Überwachung der wichtigsten Vitalfunktionen statt, nach Bedarf auch eine Therapie mit Schmerz- und anderen erforderlichen Medikamenten. Bereits jetzt haben Sie die Möglichkeit, mit Ihren Angehörigen zu telefonieren. Anschließend übernimmt die zuständige chirurgische Abteilung die Weiterbehandlung.

Bei ambulanten Eingriffen werden Sie noch einmal von einem unserer Anästhesie-Ärzte oder  einer unserer Anästhesie-Ärztinnen aufgesucht. Er/Sie informiert Sie über alle weiteren Verhaltensregeln und überzeugt sich davon, dass alles in Ordnung ist. Gegebenenfalls stellen wir Ihnen auch einen Anästhesiepass aus.

Intensivstation IN2/3

Auf der Operativen Intensivstation werden Sie in der Regel nach einer längeren, schwierigeren Operation verlegt, besonders wenn erschwerende Vorerkrankungen bestehen. Die Operative Intensivstation befindet sich im 3. Obergeschoss und besteht aus den beiden Einheiten IN 3 (Intensivtherapie) und IN 2 (Intensivüberwachung). In beiden Einheiten erfolgt eine kontinuierliche Überwachung lebenswichtiger Funktionen. Durch die ständige Anwesenheit von Ärzten, Ärztinnen und speziell geschultem Pflegepersonal  ist sichergestellt, dass selbst kleinste Veränderungen Ihres Gesundheitszustandes sofort erkannt und ohne Verzögerung behandelt werden können. Dabei versuchen wir, auf Ihre persönlichen Wünsche und Anliegen einzugehen und Ihnen den Aufenthalt auf unserer Station so erträglich wie möglich zu gestalten. Sobald sich Ihr Zustand stabilisiert hat, werden Sie wieder auf die Normalstation verlegt.

Für Besucher der Intensivstation IN2/3

Bei Ihrem Besuch läuten Sie bitte an der Sprechanlage der Station und haben Sie auch bitte einen Augenblick Geduld, bis sich jemand um Sie kümmern und Sie hereinlassen kann. Auf einer Intensivstation kann es aufgrund dringender Maßnahmen leider manchmal für den Besucher zu Wartezeiten kommen.
Nach dem Eintritt müssen Sie aus Hygienegründen einen Schutzkittel tragen. Beim Anlegen dieses Schutzkittels ist man Ihnen gerne behilflich.
Fragen zum Krankheitsverlauf beantwortet Ihnen einer unserer ständig anwesenden Stationsärzte. Bitte benennen Sie uns möglichst nur einen Ansprechpartner, der auch die Informationsweitergabe innerhalb Ihrer Familie wahrnimmt. Haben Sie bitte Verständnis, dass telefonische Anfragen von uns nicht eindeutig bekannten Angehörigen aus rechtlichen Gründen nicht beantwortet werden dürfen.

Sollten Sie selbst zum Zeitpunkt des Besuchs an einer fieberhaften oder infektiösen Erkrankung leiden, sprechen Sie bitte vor Betreten der Intensivstation mit einem unserer Mitarbeiter.


Chefsekretariat
Jutta Knauf
Theresienkrankenhaus
Bassermannstraße 1
68165 Mannheim
1. OG, Zimmer 114
Telefon: (0621) 424-4430
Telefax: (0621) 424-4560
E-Mail: wolfgang.segiet
@theresienkrankenhaus.de

Notfallmedizin
Oberärztin Marina Streckebein
E-Mail: notfallmedizin
@theresienkrankenhaus.de

Terminabsprache
Eigenblutspende

Telefon: (0621) 424-4437

Intensivstationen
Besuchzeiten
täglich von 14 bis 19 Uhr
und nach Absprache

Intensivstationen
Kontakt

Intensivstation IN2
Telefon: (0621) 424-4244
Intensivstation IN3
Telefon: (0621) 424-4353