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Szene aus einer allgemeinchirurgischen Operation
Szene aus einer allgemeinchirurgischen Operation

28.06.2019

Glückwünsche zum Lebenswerk

Glückwünsche zum Lebenswerk
Glückwünsche zum Lebenswerk

Mit dem großen Mitarbeiterfest am 27. Juni 2019 in Trier erreichte das Jubiläumsjahr, das die BBT-Gruppe und die Barmherzigen Brüder von Maria-Hilf anlässlich des 200. Geburtstags des seligen Bruders Peter Friedhofen seit Februar 2019 feiern, einen weiteren Höhepunkt. Rund 1.400 Mitarbeitende waren nach Trier gekommen, um gemeinsam zu feiern und ihrer Entschiedenheit für Menschen Ausdruck zu geben.

Ein Tag wie gemacht, um einen Geburtstag zu feiern: strahlender Sonnenschein, viele Gäste, gelöste Stimmung, gutes Essen und Trinken, zahlreiche Begegnungen und Gespräche, doch auch Raum und Zeit zum Innehalten und Reflektieren. Für die rund 1.400 Mitarbeitende aus allen Regionen und Einrichtungen aus dem Saarland, aus Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg begann der Tag um 11 Uhr mit einem feierlichen Pontifikalamt im Trierer Dom mit Bischof Stephan Ackermann und musikalischer Begleitung des Projekt-Chors mit BBT-Mitarbeitenden. Bischof Ackermann betonte in seiner Predigt, wie gut er das Motto des Jubiläumsjahres findet, denn wer sich entschieden für Menschen einsetze, habe das Evangelium verstanden und könne sich der Anerkennung Jesu sicher sein. Trotzdem wisse er auch, wie schwierig es sei, diesem Auftrag jederzeit gerecht zu werden, weil wir Menschen seien, mit all unseren Fehlern, Schwächen und Sünden. "Es ist gut, dass es Menschen wie Peter Friedhofen gibt, die alles auf eine Karte setzen und nach dem Evangelium leben, sozusagen als glühender Kern. Es braucht aber auch Menschen wie Sie, die gemeinsam als Dienstgemeinschaft an diesem Auftrag mitarbeiten und ihn weitertragen", schloss er seine Predigt.

Entschieden für Menschen
Im Anschluss begrüßten BBT-Geschäftsführer Dr. Albert-Peter Rethmann und Bruder Peter Berg, Generaloberer der Barmherzigen Brüder von Maria-Hilf, die Mitarbeitenden zum Fest der Begegnung in der ehemaligen Abteikirche St. Maximin. Wenn man einen 200. Geburtstag feiere, sagte Rethmann, sei nicht damit zu rechnen, dass das Geburtstagskind selbst dabei sei. Doch wenn man genau hinschaue, so der BBT-Geschäftsführer, dann sei das Geburtstagkind sehr wohl anwesend: "Alle unsere Mitarbeitenden tragen etwas von Peter Friedhofen in sich und sind damit in diesem Jahr ebenfalls Geburtstagskinder. Es geht heute nicht um einen längst Verstorbenen, wir feiern an diesem Tag, dass das lebendig ist, was Peter Friedhofen begonnen hat. Sein Werk und seine Entschiedenheit für Menschen werden durch unsere Mitarbeitenden in ihrem täglichen Dienst weitergeführt."
"Entschieden für Menschen" - unter diesem Motto steht das gesamte Jubiläumsjahr. "Die Entschiedenheit für Menschen begleitet uns seit den Anfängen. Sie soll uns auch weiterhin bei unserer täglichen Arbeit stärken", sagte Bruder Peter Berg über das Jubiläumsmotto. "Ich spüre eine große Sehnsucht, dass diese Worte spürbar sind, eine Sehnsucht, dass Gott auch durch unsere Arbeit, unsere Ideen und unseren Einsatz diese Welt verändert und sie lebenswert macht und erhält. Wir können etwas dafür tun, dass für alle Menschen der Himmel in ihr Leben strahlt, weil wir uns mit Gott auf den Weg machen, der entschieden für Menschen ist."

Statements für die Entschiedenheit für Menschen
Im Laufe des Nachmittags waren alle Gäste dazu aufgerufen, ihrer Entschiedenheit für Menschen Stimme und Gesicht zu geben: in der Fotobox, in der Videobox und mit handschriftlichen Statements setzten sich die Mitarbeitenden auf ganz unterschiedliche Art und Weise mit dem Jubiläumsmotto auseinander. Fast jeder Gast zeigte seine Entschiedenheit für Menschen durch einen Button auf der Brust, schon vor der Ankunft in Trier. Vor dem Dom wurde die Vielfalt der Dienstgemeinschaft sichtbar und es trafen sich Menschen, die sonst vielleicht nur miteinander telefonieren, von Angesicht zu Angesicht. Regelrechte Schlangen bildeten sich vor der Fotobox, denn jeder wollte von diesem besonderen Tag eine Erinnerungen mit nach Hause nehmen und sich mit dem Leitmotto identifizieren. Auch in der Videobox kamen Konstellationen zusammen, die so sonst nicht entstehen würden: So gab BBT-Geschäftsführer Dr. Albert-Peter Rethmann zusammen mit einem jungen Mitarbeitenden der Kita St. Martin ein Statement in der Videobox ab.

Dank, Innehalten und Aufbruch
Um 17 Uhr schloss der Tag mit einer Abschluss-Andacht in St. Paulin, die musikalisch von den Trierer Sängerknaben begleitet wurde. "Am Ende einer Wallfahrt, am Ende eines Tages in der großen Gemeinschaft der Mitarbeitenden versammeln wir uns noch einmal: zum Dank, zum Innehalten und zum Aufbruch", begrüßte Bruder Peter die Mitarbeitenden. "Entschieden für Menschen - diese Worte sind heute ganz oft gesagt, gehört, gelesen worden. Sie begleiten dieses Jahr, sie begleiten unseren Dienst, sie begleiten uns, wenn wir nachher aufbrechen und wenn wir an den vielen Orten wieder unsere Arbeit aufnehmen. Entschieden für Menschen - diese Worte sollen uns stärken."

Schlüssel-Impuls
Dr. Peter-Felix Ruelius, Leiter des Zentralbereichs Christliche Unternehmenskultur und Ethik in der Zentrale der BBT-Gruppe, sprach in seinem Impuls von den Schlüsseln des Himmelreichs. Nach alter Überlieferung aus der Geschichte der Religionen halte Gott drei Schlüssel in seiner Hand: Den ersten Schlüssel, der den Himmel öffnet, um den Regen auf die Erde strömen zu lassen. Der zweite Schlüssel sei der Schlüssel der Gebärenden, der ihren Schoß öffne und dem Neugeborenen den Weg ins Leben freigebe. Der dritte Schlüssel sei der Schlüssel zum Reich der Toten, der Schlüssel, der die Verstorbenen wieder lebendig mache. Jeder dieser drei Schlüssel überwinde eine Grenze, so Ruelius. "Unsere Schlüssel, die wir bei uns tragen, sind vielleicht weniger bedeutungsreich, doch sie sind für uns wichtig. Mindestens zwei Schlüssel tragen wir jedoch an keinem Schlüsselbund: den Schlüssel zu unserem eigenen Inneren und den Schlüssel zum anderen Menschen", sagte er. "Der Schlüssel zu mir selbst, das ist die Liebe und Zustimmung zu mir. So wie ich bin, bin ich gut und von Gott auf diese Welt gestellt. Der andere Schlüssel ist der zu meinen Mitmenschen. So vielfältig wie die Menschen sind, so vielfältig sind die Schlüssel zu ihnen. Allen gemeinsam ist: Nur wenn ich meinen Nächsten annehme und liebe wie mich selbst, werde ich den richtigen Schlüssel zu ihm finden." Als Ermutigung erhielten alle Besucher am Ende des Gottesdienstes einen kleinen Schlüsselanhänger, der an die beiden unsichtbaren Schlüssel erinnert und "dafür steht, dass wir entschieden und mit Liebe zu den Menschen unterwegs sind", so Ruelius.
Am Ende des Tages stand ein geselliger, musikalischer und kulinarischer Ausklang auf dem Gelände Trierer Brüderkrankenhauses. (BBT Unternehmenskommunikation)

 
 

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