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05.05.2021

Große Online-Ärztefortbildung von Diako und Theresienkrankenhaus

Viszeralmediziner auf dem Bildschirm

Mehr als 160 Mediziner aus der ganzen Metropolregion haben Ende April an der Ärztefortbildung „Viszeralmedizin in Klinik und Praxis“ teilgenommen. Zum ersten Mal hatten Theresienkrankenhaus und Diako zu einem gemeinsamen Online-Seminar geladen, um niedergelassenen und klinischen Ärzten Neues aus der Schnittmenge zwischen Viszeralchirurgie und Gastroenterologie näher zu bringen.

Berufliche Fort- und Weiterbildungen waren in den vergangenen Monaten aufgrund der Corona-Pandemie ebenso rückläufig wie alle anderen sozialen Kontakte. Deshalb gab es eine große Nachfrage: Mit weit über 160 Teilnehmern stieß die Fortbildung auf sehr großes Interesse. Das lag sowohl an den beteiligten Experten als auch an den besprochenen Themen, die auch mit aktuellen Corona-Entwicklungen in Verbindung standen.

Prof. Dr. Dieter Schilling, Ärztlicher Direktor am Theresienkrankenhaus und am Diako, führte gemeinsam mit Prof. Dr. Jochen Rudi, Chefarzt der Gastroenterologie, und Prof. Dr. Peter Kienle, Chefarzt der Allgemein- und Viszeralchirurgie am Theresienkrankenhaus, durch den Abend und moderierte die Fragen des Publikums. Im einleitenden Beitrag von Dr. Daniel Schmitz, Leitender Oberarzt in der Gastroenterologie, widmete sich dieser dem Management zystischer Pankreasläsionen. Dabei stellte er verschiedene Behandlungsmethoden bei Zysten an der Bauchspeicheldrüse vor. Bösartige Zysten sind häufig die Vorstufe für eine spätere Krebserkrankung.

Prof. Dr. Jochen Rudi, Chefarzt der Gastroenterologie am Theresienkrankenhaus, erläuterte in seinem Vortrag die Auswirkungen der Covid-Pandemie auf endoskopische Untersuchungen. So belegte er anhand verschiedener Daten, dass seit Corona-Beginn die Zahl der Endoskopien deutlich abgenommen hat. Dies sei gefährlich, da ein Aufschub von Untersuchungen wie zum Beispiel Koloskopien die Schwere insbesondere von Krebserkrankungen deutlich erhöht und damit auch die Sterblichkeit infolge solcher Leiden. Gleichzeitig zeigte er, dass aufgrund der umfangreichen Schutzmaßnahmen während endoskopischer Untersuchungen kaum Gefahr für Patienten und Behandelnden für eine Corona-Infektion besteht.

Der Gastredner Prof. Dr. Oliver Bachmann vom Pforzheimer St. Trudpert Klinikum widmete sich in seinem Vortrag der Behandlung von chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen wie Morbus Cohn und Colitis Ulcerosa in Zeiten von Corona. So zeigte er Zusammenhänge von verschiedenen Therapien mit schweren SARS-Cov-2-Verläufen und sprach Empfehlungen für bestimmte Therapien unter Covid-Bedingungen aus. Letztlich präsentierte Dr. Peter Becker, Gastroenterologe aus dem Diako, den aktuellen Fall eines Patienten, der sich durch eine besondere Therapie hervorhob. (ckl)

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