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26.08.2021

Drittes Herzkatheterlabor ermöglicht Elektrophysiologie-Ausbau am Theresienkrankenhaus

Ein halbes Jahr Vorbereitung plus eine zweimonatige Umbauphase, dann war das neue Herzkatheterlabor im Mannheimer Theresienkrankenhaus betriebsbereit. Mit dem neuen Eingriffsraum und der dazugehörigen hochmodernen apparativen Ausstattung erweitert die Kardiologie unter Leitung von Chefarzt Prof. Dr. Markus Haass den Bereich der invasiven Elektrophysiologie, in dem Patienten mit Herzrhythmusstörungen auf schonende und effektive Weise behandelt werden können.

Im Mai wurden die ersten Testläufe mit Patienten und bis Anfang Juni letzte kosmetische Umbauarbeiten durchgeführt. Nun steht das neue Herzkatheterlabor vollumfänglich für die Patienten und Behandler bereit.

„Während der Corona-Pandemie haben wir das Projekt weiter vorangetrieben und sind nun sehr froh, dass wir nun die ersten Patienten im neu errichteten Herzkatheterlabor untersuchen können“, betont der Ärztliche Direktor des Theresienkrankenhaus Prof. Dr. Dieter Schilling. Etwa 1,3 Millionen Euro hat das Haus in die neue Anlage investiert, um dem Bedarf in der Metropolregion Rhein-Neckar gerecht zu werden. „Die Patienten für eine elektrophysiologische Untersuchung einschließlich einer invasiven kausalen Verödungsbehandlung (Ablation) standen bei uns bislang auf einer Warteliste und mussten leider – je nach Dringlichkeit – bis zu einigen Monaten auf ihren Eingriff warten“, blickt Sektionsleiter Dr. Boris Schumacher zurück: „Mit dem neuen Labor sind wir nun in der komfortablen Lage, die Patienten mit Rhythmusstörungen wesentlich schneller untersuchen und behandeln zu können“. Das neue Herzkatheterlabor ist mit einer hochwertigen, besonders strahlensparenden Angiographieanlage der Firma Siemens und einem innovativen Elektrophysiologie-3D Messplatz der neusten Generation der Firma Abbott ausgestattet. Auch personell gab es Zuwachs im Kardiologen-Team: Der neue Oberarzt Dr. Aleksei Savitskii wird sich ab sofort vor allem den Patienten mit einem gestörten Herzrhythmus annehmen. „Wir freuen uns, dass wir damit zusammen mit dem Diako die spezielle kardiologische Versorgung der Menschen in Mannheim und darüber hinaus weiter ausbauen können“, so Prof. Dr. Markus Haass.

Bislang verfügte das Theresienkrankenhaus über zwei Linksherzkathetermessplätze, in denen Erkrankungen des Herzens, der Herzklappen oder der Herzkranzgefäße auf einem Bildschirm sichtbar gemacht und behandelt werden können. Dort fanden bislang auch elektrophysiologische Untersuchungen statt. Der neue, dritte Messplatz wird nun vorwiegend für diesen Bereich genutzt, bei dem Menschen mit Herzrhythmusstörungen therapiert werden. Ein Herzkatheter ist ein feiner, biegsamer Kunststoffschlauch, der während der Untersuchung unter Röntgenkontrolle durch ein Blutgefäß (meist über die Leiste oder den Arm) bis zum Herzen vorgeschoben wird. (ckl)

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